Vom „Techno‑Underground“ zum Recht auf Stadt

Blog der Jugendkulturen

von Max Lill (aus dem Journal der Jugendkulturen #17, Winter 2011)

Hedonistische Szenen und urbane soziale Bewegungen in der großen Krise

Unter dem Slogan „Recht auf Stadt“ sind in den letzten Jahren weltweit neue Grassroots‑Bewegungen entstanden. Es ist anzunehmen, dass ihre Bedeutung in der absehbaren Zuspitzung der Krise des neoliberalen Finanzmarktkapitalismus weiter zunehmen wird. In Berlin werden die stadtpolitischen Mobilisierungen unter anderem von jungen Menschen aus dem Umfeld der (post‑)autonomen Linken und der (Techno‑)Clubkultur getragen. Die basslastigen Proteste gegen das Stadtentwicklungsprojekt „Media Spree“ oder die Aktionen rund um das Tempelhofer Flugfeld entfachten eine Debatte über das Verhältnis von sozialer Bewegung und hedonistisch geprägter Szenepraxis – ein in der Jugendkultur‑ wie der Bewegungsforschung stark vernachlässigtes Thema. Wie lassen sich die neuen Koalitionsbildungen in die Geschichte der Neuen Sozialen Bewegungen und ihres subkulturellen Umfeldes seit 1968 einordnen? Und wie kann aus der Verteidigung alternativer Nischen ein Beitrag zum Aufbau eines gegenhegemonialen Projektes werden?

Soziale…

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